ElektroantriebNews

Bundesregierung erhöht Kaufprämie für Elektroautos

Neuer Umweltbonus soll der Elektromobilität zum Durchbruch im Massenmarkt verhelfen

Die Bundesregierung verlängert den Umweltbonus bis 2025. Die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge wird zudem auf bis zu 6.000 Euro erhöht. Als Neuerung sind nun auch junge gebrauchte E-Autos gefördert werden. Mit dem Beschluss soll der Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen weiter gestärkt werden. Der Fördertopf beträgt insgesamt 2,09 Milliarden Euro.

Förderung gilt jetzt auch für junge gebrauchte E-Autos!

Seit Mai 2016 gibt es eine Kaufprämie für Elektroautos. Diese wurde nach einem Beschluss der Bundesregierung nun bis 2025 verlängert. Förderfähig sind reine batteriebetriebene Elektrofahrzeuge, Hybridelektrofahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge sowie Fahrzeuge, die höchstens 50 Gramm CO2-Emmissionen pro Kilometer verursachen.

Eine wesentliche Neuerung besteht darin, dass nun auch junge gebrauchte Elektrofahrzeuge staatlich gefördert werden. Diese dürfen jedoch weder als Firmenwagen noch als Dienstwagen des Ersterwerbers eine staatliche Förderung erhalten haben. Außerdem muss das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Weiterverkaufs mindestens vier und maximal acht Monate erstmals zugelassen sein und eine maximale Laufleistung von 8.000 km aufweisen.

Bis zu 6.000 Euro Umweltbonus für reine Elektrofahrzeuge

Der neue Umweltbonus gilt ab 2020 und steigt für rein elektrische Fahrzeuge von 4.000 auf 6.000 Euro. Für Plug-In-Hybride gibt es statt 3.000 dann 4.500 Euro Zuschuss. Die Prämie gilt für Autos mit einem maximalen Nettolistenpreis von 40.000 Euro.

Bei Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis zwischen 40.000 und 65.000 Euro beträgt der Umweltbonus für rein elektrische Fahrzeuge 5.000 Euro und für Plug-In-Hybride 3.750 Euro.

Kaufprämie für Elektrofahrzeuge gilt bis 2025

Für die Förderung sind ab dem Jahr 2020 Bundesmittel in Höhe von 2,09 Milliarden Euro vorgesehen. Die Förderung erfolgt bis zur vollständigen Auszahlung dieser Mittel und gilt längstens bis 2025. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Neufahrzeug für mindestens sechs Monate zugelassen wird.

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