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Kyburz Elektrofahrzeuge: Schweizer Technik für die ganze Welt

Das Schweizer Unternehmen beliefert Postzusteller in zahlreichen Ländern mit vollelektrischen Dreirädern und Trolleys.

Das Schweizer Unternehmen Kyburz wurde 1991 gegründet und startete ursprünglich mit dem Bau von Solar -und Seniorenfahrzeugen. Ab 2002 begann Kyburz mit der Entwicklung von vollelektrischen Postzustellfahrzeugen. Mittlerweile sind weltweit 16.000 Elektrodreiräder und eTrolleys von Kyburz im Einsatz. Zum Kundenkreis gehören unter anderem die Post aus Deutschland, Australien und der Schweiz.

Elektrisches Lieferfahrzeug für die letzte Meile

Neben eRod mit Straßenzulassung, elektrischen Personenfahrzeugen mit drei oder vier Rädern und E-Nutzfahrzeugen für kommunale Betriebe sind vor allem die elektrischen Zustellfahrzeuge von Kyburz weltweit erfolgreich. Schon lange bevor E-Cargo-Bikes in deutschen Großstädten hip waren, belieferte Kyburz die Post in Deutschland und der Schweiz mit Elektrodreirädern und eTrolleys. Mittlerweile fahren die  Kyburz Elektro-Zustellfahrzeuge in Norwegen, Island, Finnland, Deutschland, Neuseeland und Australien.

Als Lieferfahrzeug für die sogenannte letzte Meile sind die E-Trikes aktueller denn je. Weil immer mehr Menschen Produkte online kaufen, steigt die Zahl der Paketzustellungen stark an. Das Ergebnis sind immer mehr Lieferfahrzeuge, die in Innenstädten in zweiter Reihe parken und zusätzlich für Lärm und hohe Schadstoffemissionen sorgen. Im Vergleich zu herkömmlichen Zustellfahrzeugen bieten die Elektrodreiräder und eTrolleys zahlreiche Vorteile: sie sind leise, emissionsfrei und sparen Platz.

Foto: Kyburz

1000 elektrische Zustellfahrzeuge für Australia Post

Kürzlich erhielt Kyburz einen Auftrag von Australia Post über 1.000 dreirädrige Elektrofahrzeuge (eDVs – three-wheeled electric delivery vehicles). Mit dieser Bestellung wird Australia Post gleichzeitig zum größten Flottenbetreiber für Elektrofahrzeuge des Landes. Die Umstellung von Post-Fahrrädern auf die neuen elektrisch angetriebenen Dreiräder war zwingend nötig: Während das Briefvolumen abnimmt, steigt auch in Australien die Anzahl der Paketlieferungen stark an – nach Angaben der Post in den letzten drei Jahren durchschnittlich um fast 10 Prozent pro Jahr. „Diese Fahrzeuge bieten zusätzliche Tragfähigkeit, so dass unsere Zusteller mehr Pakete als je zuvor direkt an die Tür des Kunden liefern können“, erklärt Bob Black, Chief Operating Officer der Australia Post Group.

Elektro-Zustellfahrzeug auch wintertauglich

Die Kyburz Elektrofahrzeuge sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich: Als klassisches E-Trike, als E-Cargo-Bike mit bis zu 200 Kilogramm Zuladung oder als Zustellfahrzeug mit Wetterdach und zusätzlichen Stauboxen. Je nach Modell beträgt die Reichweite durchschnittlich 100 Kilometer. Der Kyburz DXP NZ als Zustellfahrzeug der Schweizerischen Post beispielsweise verfügt über einen 24-V-Lithium-Akku, der an einer herkömmlichen Steckdosen geladen werden kann. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 45 km/h. Dank Winterreifen, optionaler Griffheizung und Schneeketten ist die emissionsfreie Paketzustellung auch bei Schnee und Eis gesichert!

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