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Bis 12.000 Euro Prämie: NRW erweitert Förderprogramm für Elektromobilität

Die Landesregierung von NRW stellt ab Anfang Februar 2019 eine neue E-Fahrzeug-Kaufprämie für Unternehmen zur Verfügung. Durch das erweiterte Förderprogramm erhalten nordrhein-westfälische Unternehmen im Rahmen des Programms „Emissionsarme Mobilität“ ab 4. Februar 2019 vom Land bis zu 12.000 Euro Kaufprämie.

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in NRW möchte den Umstieg auf Elektromobilität vor allem auch für Gewerbetreibende attraktiver machen. Die erweiterte Förderung trifft natürlich auch bei der IHK des Landes auf breite Zustimmung: „Vor dem Hintergrund der drohenden Dieselfahrverbote und der Klimaschutzziele denken viele Unternehmen vor allem im innerstädtischen Bereich über die Nutzung der E-Mobilität nach,“ so Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer der IHK.NRW. „Das neue Förderprogramm des Landes setzt hier richtig an und hilft insbesondere den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die jetzt in ihren Fuhrpark investieren müssen, bei der Entscheidung.“

Förderung gilt zusätzlich zur Umweltprämie

Zusätzlich zur Umweltprämie des Bundes in Höhe von 4.000 Euro erhalten Unternehmen in NRW weitere 4.000 Euro beim Kauf eines Elektro-Pkw. Beim Kauf von Elektro-Nutzfahrzeugen von 2,3 bis 7,5 Tonnen spendiert die Regierung sogar 8.000 Euro. Zusammengerechnet beträgt die Förderung von Bund und dem Land NRW für diese E-Transporter also stolze 12.000 Euro!

Weiterhin gefördert werden zudem Kauf und Installation nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur. So übernimmt das Land NRW 50 Prozent der Kosten für eine Wallbox (bis maximal 1.000 Euro) und maximal 3.000 Euro pro Ladepunkt an einer Ladesäule. Dies gilt ab sofort auch für die Umrüstung der Mitarbeiterparkplätze. Bei öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur beträgt der Zuschuss bis zu 5.000 Euro pro Ladepunkt. Voraussetzung für die Förderung der Ladeinfrastruktur ist allerdings, dass der Ladestrom aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort erzeugtem, regenerativem Strom stammt. Zudem übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen bis zu 50 Prozent der Beratungskosten für die Umstellung der Fahrzeugflotte auf elektrische Antriebe (bis maximal 15.000 Euro). Auch der Zuschuss für den Kauf von E-Lastenfahrrädern von 30 Prozent bis maximal 2.100 Euro bleibt weiterhin bestehen.

Das gesamte Fördervolumen des Programms „Emissionsarme Mobilität“ wurde somit auf 40 Millionen Euro verdoppelt. Damit sollen möglichst vielen Gewerbetreibende für den Umstieg auf Elektromobilität gewonnen werden. „Ganz gleich ob kleiner Handwerksbetrieb, Liefer- oder Pflegedienst oder großer Flottenbetreiber: Alle können das neue Angebot nutzen und unser Land zum Vorreiter einer emissionsarmen und innovativen Mobilität machen“, erklärt der NRW-Wirschaftsminister Dr. Andreas Pinkwart. „Mit diesen Förderungen bieten wir in Nordrhein-Westfalen ein umfassendes Gesamtpaket zum Einstieg in die Elektromobilität, das von der Beratung über die Anschaffung und Finanzierung von Fahrzeugen bis hin zum Aufbau der Ladeinfrastruktur reicht.“

Die genauen Infos über die Fördergelder für Unternehmen in NRW beim Umstieg auf E-Fahrzeuge finden Sie auf der Website des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen; Referat VII.3 Mobilität der Zukunft, Elektromobilität, Emissionsfreie Innenstadt, Klimagerechte Kraftstoffe.

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