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Das E-Auto von Kalaschnikow

Wie Kalaschnikow mit dem E-Auto CV-1 Tesla angreifen möchte

Der russische Waffenhersteller Kalaschnikow ist vor allem für sein Sturmgewehr AK-47 bekannt. Am 23.8.2018 zeigte das Unternehmen auf der Messe „Army 2018“ in Moskau allerdings ein neues Gesicht und stellte neben neuen Waffensystemen das Elektroauto Kalaschnikow CV-1 vor. Ob PR-Aktion oder ernsthafter Geschäftsbereich für die Zukunft – die Meldung dass Kalaschnikow ein Elektroauto herstellen möchte, schlug auf jeden Fall ein wie eine Bombe.

Das soll das E-Auto Kalaschnikow CV-1 unter der Haube haben

Laut Herstellerangaben soll der Akku des Kalaschnikow CV-1 eine Batteriekapazität von 90 Kilowattstunden erhalten. Die Reichweite beträgt 350 Kilometer, die Leistung liegt bei 220 kW / 299 PS. Der CV-1 soll in sechs Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigen. Im Vergleich dazu schafft der Tesla 3 in der Standart-Ausstattung die 350 Kilometer mit einer Batteriekapazität von 50 kWh.

Foto: Kalashnikov

Apropos Tesla: Das laut Hersteller „elektrische Superauto“ soll auch direkt in Konkurrenz zu Elon Musks Unternehmen stehen. „Mit dieser Technologie werden wir in den Reihen von globalen Elektroauto-Herstellern wie Tesla stehen und ihr Konkurrent sein“,  wird das Unternehmen Kalaschnikow über die staatliche Nachrichtenagentur Ria Nowosti zitiert!

Wann der Kalaschnikow CV-1 serientauglich sein soll bleibt fürs Erste ebenso ein Geheimnis wie der angepeilte Preis. Auch über Ladezeit, Art des Akkus oder eine mögliche Höchstgeschwindigkeit machte Kalaschnikow bisher keine Angaben.

Tiefer und breiter im Retro-Look

Das Design des hellblauen Prototyps erinnert nicht nur zufällig an den „Isch Kombi“, der immerhin einer der meistverkauften Autos der ehemaligen Sowjetunion ist. Mit Breitreifen, Vielspeichenfelgen und komplett getönten Scheiben steht die Studie des E-Autos Kalaschnikow CV-1 optisch im krassen Gegensatz zu den Designs anderer E-Auto Hersteller. Auch wenn der Retro-Look nicht jedem gefallen wird: In Kombination mit dem hellblauen Lack ist der CV-1 Prototyp auf jeden Fall ein echter Hingucker.

Übrigens: Der CV-1 ist nicht der einzige Prototyp mit alternativem Antrieb aus dem Hause Kalaschnikow! Neben einem Hybrid-Buggy stellte Kalaschnikow vor kurzem bereits die beiden Elektro-Motorräder UM-1 und SM-1 vor.

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