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VW E-Crafter HyMotion mit Brennstoffzelle

Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert eine neue Crafter Studie

Auf der IAA-Nutzfahrzeug 2018 in Hannover präsentierte Volkswagen mit dem Crafter HyMotion eine seriennahe Studie, die auf dem E-Crafter aufbaut. Der 3,5 Tonnen Kleintransporter wird von einer Brennstoffzelle mit Energie versorgt und soll in naher Zukunft die bisherige Produktpalette von Benzin-, Diesel-, Erdgas– und E-Motoren ergänzen.

Ganz viel E-Crafter unter der Haube

Zwar handelt es sich beim Volkswagen HyMotion aktuell noch um eine Studie. Dank der E-Crafter-Technik wird diese vom Hersteller aber bewusst als seriennah bezeichnet. So wurden der 100 kW-Elektromotor ebenso wie das Getriebe komplett vom E-Crafter übernommen.

Ein wesentlicher Vorteil des HyMotion gegenüber einem Crafter mit Verbrennungsmotor ist das leichtere Gewicht. Dies spiegelt sich letztendlich auch im vergleichsweise geringen Verbrauch wieder. Als Reichweite gibt der Hersteller zwischen 350 und 500 Kilometer an. Weil das Netz an Wasserstoff-Tankstellen noch sehr überschaubar ist, sollten es auch keinesfalls weniger sein.

Aktuell gibt es den Crafter natürlich noch als Diesel. Thomas Sedran, der neue Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, betonte, dass man trotz der erzielten Fortschritte bei der Elektrifizierung nach wie vor weiterhin auf die bewährte Technik baue. Trotzdem arbeitet man bei Volkswagen Nutzfahrzeuge intensiv an der Serienreife des Crafter HyMotion mit Brennstoffzelle. Wann der Wasserstoff-VW letztendlich auf den Markt kommt, wurde allerdings noch nicht verraten.

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