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Volkswagen Streetmate E-Scooter Studie

Mit der E-Scooter Studie will Volkswagen E-Mobilität auch auf zwei Rädern anbieten.

Volkswagen präsentiert auf dem Automobilsalon in Genf die E-Scooter Studie Streetmate. Der Streetmate kann im Stehen und im Sitzen gefahren werden. Die Reichweite beträgt rund 35 Kilometer. Mit dem vollelektrischen Konzeptfahrzeug will sich VW vermehrt im wachsenden Markt der Mikromobilität positionieren.

Streetmate: Ein Volkswagen mit zwei Rädern

Dass ein Volkswagen vier Räder hat, galt bisher als ebenso sicher wie die Tatsache, dass der VW Golf das meistverkaufte Auto des Jahres ist. Aber weil sich die urbane Mobilität der Zukunft wohl in vielen Bereichen vom klassischen Auto verabschiedet, positioniert sich Volkswagen verstärkt im Sektor der Mikromobilität. Das Ergebnis ist der Volkswagen E-Scooter Streetmate. Das vollelektrische Zweirad wurde zwar bereits vor einem Jahr erstmals vorgestellt. Weil VW es offensichtlich ernst meint, wird der Streetmate nun erneut auf dem Automobilsalon in Genf präsentiert.

Den Streetmate in eine bestimmte Fahrzeugklasse einzuordnen ist gar nicht so einfach. Er ist weder ein Pedelec, noch ein E-Roller. Er ist irgendwas zwischendrin und vielleicht gerade deshalb ein mehr als spannendes Konzept. VW selbst stellt sein E-Zweirad als „clevere Alternative zum Auto für den urbanen Bereich“ vor. Mit einer vollelektrischen Reichweite von 35 Kilometern ist der E-Scooter nicht nur für den Stadtverkehr attraktiv. Selbst für das tägliche Pendeln vom Vorort in die Stadt scheint der Streetmate mehr als eine Alternative zu sein. Mittels Eco-Modus kann diese Reichweite sogar noch um ein paar Kilometer verlängert werden.

Volkswagen E-Scooter Studie Streetmate
Bild: Volkswagen AG

Sitzen oder stehen

Die Leistung des VW Scooters beträgt ordentliche 2 KW. Der Radnabenmotor ist im Hinterrad integriert. Dieser fungiert auch als Generator und gewinnt Energie via Rekuperation zurück. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Volkswagen 45 km/h an. Wer es gerne abwechslungsreich mag, der kann den 65 Kilogramm schweren Streetmate im Sitzen oder im Stehen fahren. Die elektrische Leistung wird per Daumen am Lenker abgerufen. Gelochte Scheibenbremsen und ein Antiblockiersystem (ABS) sorgen für die nötige Sicherheit im Stadtverkehr.

Der 1,3 kWh-Lithium-Ionen-Akku ist im Boden verbaut. Je nach Ladeleistung ist die Batterie in etwas über zwei Stunden zu einhundert Prozent geladen. Alternativ kann der Akku auch herausgenommen und im Büro oder zu Hause geladen werden.

Alles voll vernetzt

Weil die Zukunft der urbanen Mobilität wohl voll vernetzt sein muss, ist auch der Streetmate auf alles vorbereitet, was mit App und Smartphone zu tun hat. Dementsprechend dient das Smartphone auch als digitaler Schlüssel. Eine App schlägt Alarm, wenn der Streetmate von einem Unberechtigten gestartet wird. Als Schaltzentrale dient ein wetterfestes und wasserdichtes 5,3 Zoll Display (Auflösung: 1.440 x 2.560 Pixel) mittig am Lenker. Das Display kann mit dem Smartphone gekoppelt werden und zeigt alle Betriebsparameter, wie Standort, Navigationsdaten, Ladezustand und Reichweite an.

Aktuell handelt es sich beim Volkswagen Streetmate E-Scooter noch um eine Konzeptstudie. Inwieweit das VW Elektro-Zweirad vielleicht in Serie geht, ist nicht bekannt. Aus diesem Grund gibt es auch keine Angaben zum Preis. Wahrscheinlich möchte der Konzern erst die Resonanz der Genf-Präsentation abwarten. Dass das Konzept Mikromobilität auch für Autohersteller interessant ist beweist BWM, die seit Kurzem den X2City Elektro-Scooter anbieten.

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